Mamma orgogliosa con il suo bambino.

Umgang mit körperlichen Veränderungen

3. Monat

Mit der veränderten Familiensituation gibt es auch Veränderungen bei uns selbst. Körperliche Veränderungen betreffen zwar vor allem Mütter, doch auch an Männern kann die Vaterschaft Spuren hinterlassen. Erfahren Sie, wie Sie ein positives Körperbewusstsein wahren.

Viele Mütter erzählen von der Herausforderung, welche die körperliche Veränderung mit sich bringt. Die Schwangerschaft, die Geburt und auch die Stillzeit beanspruchen den Körper stark. Vielleicht beobachten Sie Spuren an der Haut und geschwächte Muskeln, neue Pölsterchen oder Sie wirken entkräftet.

Möglicherweise sind auch Ihre Haare strapaziert oder fallen aus. Auch wenn Ihre Haare gerade etwas schütter aussehen, normalisiert sich das wieder. Andere Veränderungen am Körper, wie etwa Dehnungsstreifen, sind vielleicht dauerhafter. All das gehört dazu, denn Ihr Körper hat eine immense Entwicklung hinter sich und eine unglaubliche Leistung vollbracht.

Nun braucht er Zeit, um sich nach diesem Marathon zu erholen. Haben Sie Geduld mit sich. Vielleicht hilft es, gewisse Änderungen besser zu akzeptieren, wenn Sie diese als Zeichen Ihrer Meisterleistung betrachten.

Falsche Ideale

Lassen Sie sich nicht verunsichern, wenn Klatschblätter die neusten Bikinibilder von Promi-Mamas zeigen, die bereits drei Monate nach einer Geburt wie Supermodels aussehen. Seien Sie sich bewusst, dass dies oft nicht der Realität entspricht. Viele Bilder sind stark bearbeitet und zeigen nicht die Spuren der körperlichen Veränderung.

Als Faustregel gilt: Die Rückbildung dauert mindestens genauso lange wie eine Schwangerschaft. Auch danach ist es möglich, dass gewisse Merkmale bleiben. Bei Ihrer Freundin ist vielleicht der Bauch streifenlos, dafür haben Sie wieder eine stärkere Muskulatur.

Vergleichen Sie nicht, bleiben Sie bei sich. Betrachten Sie sich auch nicht dauernd im Spiegel, um an sich herumzumäkeln. Stellen Sie sich selber unter eine Komplimentendusche und probieren Sie aus, wie erfrischend positive Worte sind.

Körperliche Veränderungen beim Vater

Selbstverständlich kann das Thema Körper auch Väter beschäftigen. Mit dem Vater werden gibt es auch bei Männern Veränderungen, die sich körperlich zeigen können. So hat sich womöglich während der Schwangerschaft auch beim Vater ein runderer Bauch entwickelt oder schlaflose Nächte führen zu Augenringen.

Seien Sie als Paar im Austausch und gehen Sie liebevoll miteinander um. Auch wenn Sie einander vielleicht vorübergehend neu in den körperlichen Veränderungen wiederfinden müssen, geben Sie sich Zeit und seien Sie rücksichtsvoll mit sich und miteinander.

Die Körperwahrnehmung stärken

Nehmen Sie sich Zeit für sich und gönnen Sie sich zwischendurch Verwöhnmomente. Das ist leichter gesagt als getan. Aber auch wenn es noch so viel zu tun gibt, legen Sie den Fokus auf sich, sobald Sie einen ruhigen Moment haben.

Pflegen Sie Ihren Körper, cremen Sie sich ein, probieren Sie eine Gesichtsmaske aus oder schlüpfen Sie in ein neues Kleidungsstück. Vielleicht entscheiden Sie sich für einen neuen Haarschnitt oder leisten sich eine Pediküre.

Auch Bewegungen wie dehnen, strecken, räkeln helfen, die Körperwahrnehmung zu stärken. Tanken Sie auf einem Spaziergang frische Luft oder tanzen Sie zu Ihrem Lieblingssound durch die Wohnung. Achten Sie darauf, was Ihnen guttut und überfordern Sie Ihren Körper nicht. Dinge, die Ihnen Freude bereiten, lösen positive Gefühle aus.

Negative Spirale durchbrechen

Sortieren Sie Ihre Gedanken, wenn sich alles nur noch um Ihren Körper dreht, und versuchen Sie diese negative Spirale zu durchbrechen. Falls das nicht hilft, reden Sie mit Ihren Freundinnen, Freunden, Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner oder wenden Sie sich an eine Fachperson. Es ist normal, wenn Sie dieses Thema beschäftigt, doch negative Gefühle sollten nicht überhandnehmen.

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