Due bimbi felici di dipingere con le dita.

Fantasie entsteht im Kopf

Drei Jahre

Im Spiel, in Geschichten, aber auch im kreativen Ausdruck nimmt Fantasie Gestalt an. Sie inspiriert zum Kreativsein. Malen, Singen, Bewegen: Bieten Sie Ihrem Kind Möglichkeiten, seine Fantasie auszuleben.

Wilde Zickzacklinien, Kurven, Striche, Kringel oder interessante Farbkompositionen, das sind die Zeichnungen von Dreijährigen! Immer mehr wird Ihr Kind Geschichten, Fantasien und Gefühle auch in kreativen Werken ausdrücken. Durch Malen und Zeichnen können Gedanken und Erlebnisse fantasievoll verarbeitet werden. Um kleine Kinder nicht zu verunsichern, sollten ihre Kritzeleien niemals bewertet oder «verbessert» werden. Erwarten Sie noch keine Kunstwerke. Viel wichtiger als ein perfektes Produkt ist der Entstehungsprozess. Die gestalterischen Fähigkeiten entwickeln sich von selbst. Das Kind sollte nicht dazu gedrängt werden, seine Zeichnungen erklären zu müssen. Warten Sie ab, ob es Ihnen etwas dazu sagen möchte.







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So können Sie die Lust Ihres Kindes am Malen noch verstärken

  • Lassen Sie Ihr Kind so viel Papier benutzen, wie es will. Aber kaufen Sie keine teuren Malblöcke. Helles Packpapier oder einseitig bereits beschriebene Blätter eignen sich prima zum Malen.

  • Sie können das Papier auf einer grossen Unterlage an den Ecken festkleben, damit es nicht verrutscht. Die Stifte oder der Farbkasten sollten auf der Unterlage ebenfalls Platz haben, sodass Sie sich weniger um Flecken auf dem Boden sorgen müssen.

  • Besonders geeignet sind grosse Wachsmalstifte und dicke Farb- oder Filzstifte. Lassen Sie Ihr Kind auch einmal Finger- oder Wasserfarben ausprobieren (Wachstuch oder Plastikfolie unterlegen, Joghurtbecher halb mit Wasser füllen und auf der Unterlage festkleben, damit er nicht kippt). Zum Schutz der Kleidung lässt sich ein altes Herrenhemd zur Malschürze umfunktionieren, indem die Ärmel auf Kinderarmlänge gekürzt werden.

  • Bewahren Sie Zeichnungen auf, die Ihnen gefallen, und notieren Sie auf der Rückseite das Datum. Später werden Ihr Kind und Sie grosse Freude daran haben!

Töne produzieren, singen und musizieren

Auch Musik gehört zur kreativen Welt. Das betrifft nicht nur Kinder. Musikalische Erziehung beginnt bereits dann, wenn ein Kind mit Melodien und Rhythmen in Berührung kommt. Und diese sind heute überall zu hören: im Supermarkt, im Park, im Restaurant, in der Küche, im Wohnzimmer. Musik rauscht an Kinderohren nicht einfach vorbei, sie wird deutlich wahrgenommen.

Für Kinder ist es sehr spannend, wenn sie Töne selber produzieren können. Es gibt viele Möglichkeiten: Ein Glockenspiel, eine Mundharmonika oder eine Trommel eignen sich gut. Laut und leise, schnell und langsam, hoch und tief sind musikalische Begriffe, die kleine Kinder schnell verstehen. Ein Dreijähriges kann bereits einen einfachen Rhythmus klopfen, einzelne Töne oder einfache Melodien nachsingen. Manche Kinder können singen, bevor sie sprechen können. Selbstverständlich geht es nicht darum, Ihr Kind mit allen Mitteln «musikalisch» zu machen. Es geht darum, dass es seine Musikalität entdecken und ausleben kann, wenn es Lust dazu hat.

Musik und Bewegung

Am meisten Spass haben Dreijährige an Liedern, die mit Bewegungen verbunden sind. So üben sie auch gleich auf spielerische Weise die Koordinationsfähigkeit. In diese Kategorie gehören «Riite, riite, Rössli» oder «Es tanzt ein Bibabutzemann». Es gibt zeitgemässe Kinderlieder, aber auch die alten haben ihren Reiz. Sie können dabei erklären, warum zum Beispiel der Vater heute keine Schafe mehr hütet und die Mutter früher die Kleider am Brunnen gewaschen hat. Ein illustriertes Liederbuch leistet Ihnen gute Dienste. Während Sie vorsingen, schaut sich Ihr Junge oder Ihr Mädchen die Bilder an. Danach erzählen Sie mit Ihren eigenen Worten, was der Text bedeutet. Und dann singt Ihr Kind mit, klatscht oder tanzt, je nachdem, wozu es am meisten Lust hat. Vielleicht erfindet es oder auch Sie eigene Lieder.







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Übrigens gibt es zahlreiche Liederbücher mit Begleit-CDs oder -Webseiten. Damit lassen sich die Melodien leichter lernen. Falls Ihr Kind eine Kindertagesstätte besucht, könnten Sie die Betreuerinnen, die Betreuer fragen, welche Lieder dort gesungen werden. Auch der Austausch mit anderen Eltern oder der Besuch eines Elternbildungsangebotes in Form von «Vaki»-Singen oder «Muki»-Singen kann die eigene Familienliedersammlung bereichern.

Und zum Schluss noch ein Tipp: Falls Sie sich weitergehend über geeignete Bilderbücher informieren möchten, finden Sie auf der Homepage des Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien eine Datenbank mit umfassenden Informationen zu Büchern für Kinder jeden Alters!

Der dritte Jahrgang der Pro Juventute Elternbriefe ist nun beendet. Waren Ihnen unsere Hinweise nützlich? Wir würden uns freuen, wenn Sie sich einen Moment Zeit nehmen und uns Ihre Meinung zu den Pro Juventute Elternbriefen mitteilen. Gerne zählen wir Sie auch im vierten Lebensjahr wieder zu unseren geschätzten Leserinnen und Lesern. Sehen Sie hier, was Sie dafür tun müssen.

Bis dann verbleiben wir mit den besten Wünschen und herzlichen Grüssen

Ihr Pro Juventute Elternbriefe-Team

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