5. Monat
Bei «Baby-led-Weaning» wird das Baby nicht mit dem Löffel gefüttert, sondern bekommt mundgerechte Stücke, die es selbst greifen kann.
Bei der Umstellung auf Beikost ist «Baby-led-Weaning» eine mögliche Methode. Übersetzt bedeutet «Baby-led Weaning» vom Baby geführtes Abstillen. Im Unterschied zur Breinahrung wird das Kind nicht mit einem Löffel gefüttert. Die Nahrung wird ihm hingelegt. Ihr Baby wählt aus verschiedenen Speisen selber aus, woran es nuggeln und was es probieren möchte. Man nennt diese Methode auch: Beikost ohne Brei.
Ab dem siebten Lebensmonat kann mit «Baby-led Weaning» begonnen werden. Allerdings sind die motorischen Fähigkeiten unterschiedlich. Deshalb funktioniert diese Methode erst, wenn das Kind aufrecht sitzen, Esswaren selbst greifen, in den Mund stecken und kauen kann.
Bieten Sie Ihrem Kind verschiedene Esswaren an, idealerweise in Form von dicken Sticks oder langen Streifen, beispielsweise weichgekochte und entsprechend geschnittene Karotten oder Kohlrabi. Auch ungesüsste Muffins und Pancakes sind möglich, zum Beispiel aus geraspeltem Gemüse, Mehl, feinen Haferflocken, Ei und etwas Milch.
Erwarten Sie nicht, dass Ihr Baby anfangs viel isst und stillen oder schöppeln sie es weiterhin. Zunächst geht es darum, mit der Nahrung zu experimentieren, die Beschaffenheit und den Geschmack zu erkunden. Sobald Ihr Kind entdeckt, dass ihm die neuen Lebensmittel schmecken, beginnt es zu kauen und etwas hinunterzuschlucken.
Damit das Kind bei der Einführung der Beikost zugleich auch die Freude am Essen entwickelt, sollte diese Erfahrung angenehm sein. Weil Stücke gegessen werden, die relativ gross sind, taucht die Befürchtung auf, dass sich das Kind leicht verschluckt. Als Gegenargument wird aufgeführt: Babys, die selber kontrollieren, was in ihren Mund gelangt, laufen weniger Gefahr, sich zu verschlucken. Wichtig ist, dass Babys beim Essen nicht alleingelassen werden.
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