Insegnante a colloquio con due genitori e il loro bimbo.

Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus

Sechs Jahre

Eine gute Beziehung zwischen Eltern und Lehrperson ist wichtig. Der Elternabend hilft dabei.

Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule ist enorm wichtig. Tatsache ist jedoch, dass Eltern und Lehrperson einander nicht aussuchen können. Daher ist es nicht selbstverständlich, dass man sich auf Anhieb sympathisch ist und die Ansichten des anderen teilt.

Wichtig ist, dass Ihr Kind gerne in die Schule geht und eine gute Beziehung zu seinem Lehrer oder seiner Lehrerin aufbauen kann. Gegenseitige Toleranz und Akzeptanz ist daher von Bedeutung. Ganz besonders auch dann, wenn der Lehrer oder die Lehrerin zum grossen «Alleswisser» avanciert und nur noch er oder sie recht zu haben scheint! Nehmen Sie das nicht persönlich, Kinder suchen sich neben den Eltern auch andere Erwachsene als Vorbilder!







Illustration: Kind denkt daran seine Lehrerin zu heiraten

Suchen Sie das Gespräch, falls Sie mit der Lehrperson Ihres Kindes oder gewissen Abläufen in der Schule uneins sind. Zeigen Sie allfälligen Unmut nicht vor Ihrem Kind.

Bringen Sie Ihre Kritik persönlich an. Wenden Sie sich erst in zweiter Instanz an die Schulleitung, die Schulpflege oder den örtlichen Elternverein, falls der Austausch mit der Lehrperson nicht weitergeholfen hat.

Hilfreicher Elternabend

Von Zeit zu Zeit werden Sie von der Lehrerin, dem Lehrer zu einem Elternabend eingeladen. Dort erfahren Sie mehr über Lehrmethoden, haben Gelegenheit Fragen zu stellen, Anregungen für den Unterricht zu geben oder auch einmal ein verdientes Lob auszusprechen. So lernen Sie auch die Standpunkte anderer Eltern kennen und erhalten Tipps, zum Beispiel wie Sie Ihrem Kind zu Hause beim Lernen oder beim Lösen der Hausaufgaben helfen können.

Ebenfalls wichtig sind Einzelgespräche, bei denen Sie etwas über die Leistungsfähigkeit und das Verhalten Ihres Kindes in der Schule erfahren. Und das nicht nur bei auftretenden Problemen, sondern auch dann, wenn alles rundläuft! Ein vom Kind getrennt lebender Elternteil hat ebenfalls Anrecht auf Information.

Sollte das nicht funktionieren, so besprechen Sie das als Mutter und Vater und informieren Sie die Lehrperson über Ihr Bedürfnis. Sollte Ihr Kind im Alltag hauptsächlich durch Grosseltern oder andere Bezugspersonen betreut werden (zum Beispiel Au-pair) so empfiehlt es sich, diese ebenfalls an einem Einzelgespräch teilnehmen zu lassen.

Ein regelmässiger Austausch schafft Vertrautheit und Sicherheit. Wie viel Begegnungen es dafür braucht, müssen Sie sorgfältig abwägen, denn es gilt auch die eigene neue Welt Ihres Kindes zu respektieren.

Elternmitwirkung

Die Schule macht ständig in allen Kantonen einen grossen Wandel durch. Daher informieren Sie sich am besten vor Ort, wie das Schulsystem, die Schulorganisation und die Möglichkeiten für Elternmitwirkung in Ihrer Gemeinde aussehen.

In verschiedenen Städten und Dörfern gibt es Elternräte, die eng mit der Schuleinheit zusammenarbeiten oder Elternvereine, welche die Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern unterstützen und fördern. Existiert bei Ihnen kein solcher Zusammenschluss, so schliessen Sie sich doch mit anderen engagierten Eltern zu einer Elterngruppe zusammen. Konkrete Hilfestellung dafür und allgemeine Informationen zur Elternmitwirkung und Elternbildung erhalten Sie zum Beispiel bei der Elternorganisation «Schule und Elternhaus Schweiz» (S&E)

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