Una mamma fa il bagno in piscina con il suo piccolo.

Und übrigens … Baden und Einkaufen mit Kind

Zwei Jahre und sechs Monate

Viele Kinder lieben Wasser, doch es birgt auch Gefahren. Ein Warenhaus ist für Kinder ein wahres Schlaraffenland. Für Eltern sorgt das oft für Stress.

Zeitverständnis bei Kleinkindern

Viele Eltern sagen ihrem Kind, dass es bis zu einem bestimmten Ereignis noch zwei oder dreimal schlafen müsse. Das ist die beste Möglichkeit, einem Zweieinhalbjährigen eine Zeitspanne über mehrere Tage begreiflich zu machen.

Es hat keinen Sinn, Ihr Kind auf Begebenheiten hinzuweisen, die in der fernen Zukunft liegen. Wenn Sie von etwas erzählen, das «nächste Woche», «im Sommer» oder gar «wenn du gross bist» geschehen soll, wartet es darauf vergeblich, oder es hat Ihre Hinweise längst vergessen, wenn es so weit ist. Für dieses abstrakte Zeitverständnis fehlt Ihrem Kind noch das Vorstellungsvermögen.

Allmählich wird es jetzt aber eine Vorstellung von Vergangenem entwickeln. Es entdeckt die Vergangenheit, seine Erinnerungen, und wird mehr und mehr von Geschehnissen erzählen, die schon eine Weile – ein paar Tage oder auch Wochen – zurückliegen. Im Zentrum seines Erlebens steht aber nach wie vor das «Hier und Jetzt».

Vorsicht beim Baden!

Begleiten Sie Ihr Kind ins Schwimm- oder Hallenbad, an den Fluss, den See oder das Meer und lassen Sie es nie unbeaufsichtigt. Zusätzlich zur ständigen Aufsicht sollten Kinder Schwimmflügel mit zwei Luftkammern an beiden Armen oder eine passende Schwimmweste tragen. Kontrollieren Sie jedes Mal, ob die Flügel richtig aufgeblasen und zugestöpselt sind und fest an den Armen anliegen. Gummitiere und Schwimmreifen sind höchstens zum Spielen geeignet. Weil das Kind durch die Öffnungen rutschen oder die gesamte Luft entweichen kann, sind sie keine Schwimmhilfen. Lassen Sie es, trotz Schwimmhilfe, niemals aus den Augen!







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Wechseln Sie sich im Betreuen der Kinder mit anderen Eltern ab, damit Sie selber auch schwimmen gehen können. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie darauf hinweisen, dass private Swimmingpools und Biotope für ein Kleinkind eine grosse Gefahr sind. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Pools und Biotope zu sichern. Lassen Sie sich in einem Gartenbaugeschäft beraten.

Baden und Planschen macht auch in der eigenen Badewanne grossen Spass. Sollte Ihr Kind eine Wasserratte sein, so ermöglichen Sie ihm auch zu Hause viele Erlebnisse und Experimente mit dem nassen Element. Denken Sie aber auch in den eigenen vier Wänden daran: Kinder nie unbeaufsichtigt lassen und kleine Kinder immer in Griffnähe halten. Auch der kleinste «Pool» birgt Gefahren in sich.

Vorsicht mit Hochbetten

In vielen Familien entsteht der Wunsch oder der Bedarf nach einem Hochbett. Ist Ihr Kind schon bereit dafür? Es besteht Sturzgefahr, da ein Hochbett zum Klettern und Rumturnen einlädt. Deshalb ist es besser, damit bis zum 6. Geburtstag zu warten.

Einkaufen mit Ihrem Kind

Einkaufen mit dem Kind ist oft ein Grund für Spannungen. Für Kinder ist ein Warenhaus ein wahres Schlaraffenland. Alles, was das Herz begehrt, liegt schön präsentiert da: Vom feinen «Schoggistängeli» über das glitzernde Haarband bis zum Kindervelo ist alles zu haben. Man muss es einfach nur nehmen. Zudem gehören diese Sachen keinem anderen Kind, das darauf Besitzanspruch erhebt. Weshalb also nicht zugreifen? Für Sie ist es schwierig, dem Kind begreiflich zu machen, dass alles, was im Einkaufswagen liegt, auch bezahlt werden muss. Denn es hat noch keinen Bezug zum Geld. Es sieht, wie Sie sich bedienen und am Ende alles mitnehmen können.

Versuchen Sie, das Kind zu Hause auf den Einkauf vorzubereiten. Tragen Sie mit ihm zusammen, was alles gebraucht wird. Es könnte zum Beispiel selber nachschauen, ob es noch Bananen oder Äpfel in der Schale auf dem Tisch hat. Vielleicht kann es zugleich überlegen, was es für sich selber einkaufen möchte, zum Beispiel ein Joghurt oder eine besonders beliebte Frucht oder Dörrfrucht.

Bei dieser Gelegenheit könnten Sie auch mit ihm darüber sprechen, wieso nicht jeder Wunsch erfüllt werden kann, dass Schleckzeug oder ein neues Spielauto nicht zum täglichen Einkauf gehören. Es lernt so, zwischen den notwendigen Bedürfnissen und den «Extras» zu unterscheiden. Damit Sie beide im Laden noch wissen, was Sie alles nach Hause tragen wollen, könnten Sie die geschriebene Einkaufsliste für Ihr Kind mit einem Bild vom Apfel, von der Banane oder vom Joghurt ergänzen.

Genug Zeit einrechnen

Für den Einkauf ist es von Vorteil, den Zeitpunkt so einzuplanen, dass einem Gedränge möglichst ausgewichen werden kann. So bleibt mehr Zeit und Raum fürs gemeinsame Suchen, Finden und Einsammeln. Joghurt im Gestell suchen und in den Wagen legen, Früchte abwägen und mit Mamis oder Papis Hilfe die ausgedruckte Etikette auf den Sack kleben, an der Kasse selbst bezahlen: Kleine Kinder sind stolz, wenn sie mit den Grossen mithalten dürfen. Allerdings muss auf diese Weise für den Einkauf wesentlich mehr Zeit einberechnet werden. Zudem muss die Menge, die eingekauft wird, auch für das Kind überschaubar sein, sonst verleidet es ihm rasch.

Die meisten Konflikte entstehen beim Warten vor der Kasse, wo alle Verlockungen auf Augenhöhe des Kindes präsentiert werden. Das Allerbeste ist, wenn Sie Grosseinkäufe ohne das Kind machen oder kleinere Läden bevorzugen. Dort herrscht oft eine wesentlich freundlichere und ruhigere Atmosphäre. Ermöglichen Sie Ihrem Kind die Erfahrung, auf einem Bauernhof einzukaufen, falls es ein solches Angebot in Ihrer Umgebung gibt. Hier können Kinder unmittelbar erfahren, woher die Nahrungsmittel stammen. Und sie haben erst noch Gelegenheit, Hasen anzuschauen, eine Katze zu streicheln oder eventuell zuzusehen, wie Kühe gemolken werden.

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