Una coppia di genitori giovani si godono una serata libera.

Alte Gewohnheiten weiterpflegen

3. Monat

Mit einem Kind wird aus einem Paar eine Familie. Trotz der Freude über das Baby sollte die Paarbeziehung weiterhin gepflegt werden. Wichtig ist, die Lebensweise von früher nicht völlig aufzugeben und gewisse Gewohnheiten beizubehalten.

Das Baby verändert nicht nur Ihren Alltag, es verändert auch Gewohnheiten wie ausgehen, Sport treiben, ins Kino gehen, Freunde besuchen. Wegen des veränderten Alltags und der Freude am Kind vergessen viele Eltern, dass sie ihre bisherige Lebensweise nicht ganz aus dem Auge verlieren sollten. Es ist wichtig, manchmal auch ohne Kind etwas zu unternehmen, sei es alleine oder als Paar.

Vielen Eltern fallen die ersten Trennungen vom Kind nicht leicht. Weil sie in Gedanken immer zu Hause beim Kind sind, können sie den Ausgang nicht recht geniessen. Üben Sie das Weggehen in kleinen Schritten. Mit der Zeit wird es Ihnen gelingen, sich innerlich eine gewisse Zeit vom Kind zu lösen und sich nicht ständig um sein Wohlergehen zu sorgen.

Ausgang mit Baby

Natürlich kann das Baby zu einem Nachtessen bei Freunden mitgenommen werden. Sicher gibt es einen Ort, wo Sie seine Tragtasche hinstellen können. Oder es findet auf einer improvisierten Schlafstätte mit einer vertrauten Decke seinen Schlaf.

Nicht überall steht ein separates, ruhiges Zimmer zur Verfügung, aber das ist auch nicht nötig. Kinder können daran gewöhnt werden, einzuschlafen, wenn es nicht völlig ruhig ist. An Veranstaltungen, wo viel gelärmt und geraucht wird, sollten Sie Ihr Kind jedoch nicht mitnehmen.







Illustration Paar tanzt.

Babysitter und Bezugspersonen

Es ist wichtig, sich rechtzeitig Gedanken zu machen, wer als Babysitter einspringen könnte, wenn Sie ohne Ihr Baby ausgehen möchten. Gibt es Freunde, Bekannte, Grosseltern oder Verwandte in der Nähe, die das Baby bereits kennen und betreuen können – entweder bei sich zu Hause oder in Ihrer Wohnung? Sind Nachbarn im Haus, die via Baby-Phone horchen, ob Ihr Kind nicht unerwartet wach geworden ist?

Wen immer Sie um diesen Dienst bitten, er oder sie sollte mit dem Kind vorher vertraut gemacht werden. Begleiten Sie das Kennenlernen aufmerksam und weihen Sie den Babysitter in Ihre Alltagsrituale ein.

Lassen Sie Ihr Kind anfangs nur für kurze Zeit betreuen (ein oder zwei Stunden lang) und beobachten Sie, wie es damit zurechtkommt. Für Ihr Baby ist es wichtig, verschiedene Bezugspersonen zu haben. Es sollten aber nicht zu viele verschiedene «Babysitter» sein, denn Kinder brauchen konstante und verlässliche Beziehungen.

Babysitter finden

Nicht immer sind Nachbarschaft und Wohnumgebung so beschaffen, dass dort die passende Betreuung gefunden werden kann. Vielleicht sind Sie neu in eine Siedlung gezogen und kennen noch niemanden? In manchen Gemeinden gibt es Dienste, die Babysitter vermitteln, die einen Kurs besucht haben. Informieren Sie sich darüber bei der Mütter- und Väterberatung, beim Elternverein, bei der Kirchgemeinde.

Von einem Babysitter, einer Babysitterin dürfen Sie bestimmte Fähigkeiten und Eigenschaften erwarten: Zuverlässigkeit, Kinderliebe, Einfühlsamkeit, Selbstständigkeit und einige Kenntnisse der Säuglingspflege. Neben anderen Müttern eignen sich auch ältere Personen oder grössere Schulkinder. Zusätzlich zu einer fairen Bezahlung darf der Babysitter, die Babysitterin einiges von Ihnen erwarten. Beispielsweise, dass Sie zum vereinbarten Zeitpunkt nach Hause kommen und ihn oder sie nachts sicher nach Hause begleiten.

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