Un bebè beve dal biberon.

Abpumpen von Muttermilch

2. Monat

Möchten Sie stillen, aber trotzdem Zeit ohne Ihr Baby verbringen? Dann können Sie Muttermilch auch abpumpen. So kann das Kind während Ihrer Abwesenheit mit Muttermilch geschöppelt werden. Nachts und in der übrigen Zeit wird das Kind trotzdem weiterhin gestillt.

Stillen Sie Ihr Kind voll und möchten gerne einmal länger als nur zwei oder drei Stunden weggehen? Dann ist Abpumpen eine gute Option. Ab und zu abzupumpen, hat auch zwei weitere Vorteile: Einerseits kann so auch der andere Elternteil das Baby füttern. Andererseits gewöhnt sich Ihr Kleines so an die Flasche. Das kann von Vorteil sein und entlasten, wenn Sie vielleicht mal krank oder länger abwesend sind. Ausserdem kann es Ihnen den Wiedereinstieg ins Berufsleben erleichtern und ist hilfreich, wenn Ihr Kind familienergänzend betreut wird, etwa von den Grosseltern oder in einer Kita.

Eine Handpumpe können Sie in Drogerien und Apotheken kaufen, eine elektrische in einer Apotheke mieten. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse – in der Regel werden die Kosten für eine Milchpumpe übernommen.

Um eine erste Portion Muttermilch bereitzustellen, pumpen Sie nach dem morgendlichen Stillen auf beiden Seiten ab. Falls die Menge nicht ausreicht, können Sie Muttermilch über den ganzen Tag sammeln, das heisst nach jedem Stillen zusätzlich abpumpen. Später pumpen sie idealerweise jeweils dann ab, wenn Sie Ihr Baby stillen würden. So haben Sie stets Muttermilch für Ihre nächste Abwesenheit vorrätig. Lassen Sie sich zum Abpumpen von Ihrer Still- oder Mütterberaterin beraten.

Muttermilch aufbewahren

Abgepumpte Muttermilch kann im Kühlschrank gut drei Tage aufbewahrt werden, im Gefrierschrank sogar bis zu sechs Monaten. Bei Zimmertemperatur (also zwischen 16 und 29° C) hält sich die Milch drei bis vier Stunden.

Es lohnt sich, die Behälter mit der abgepumpten Muttermilch mit dem jeweiligen Datum zu beschriften, damit Sie später jeweils die älteste Milch zuerst verwenden können. Wenn Sie die Muttermilch einfrieren, füllen Sie diese in Portionen von 60 bis 120 ml ab. Falls Ihr Kind nach dem Aufwärmen nicht alles trinken mag, müssen Sie nicht so viel wegwerfen. Bereits aufgewärmte Milch sollte nämlich kein zweites Mal erwärmt werden.

Gefrorene Muttermilch langsam auftauen

Am besten lassen Sie gefrorene Milch ein paar Stunden im Kühlschrank auftauen, bevor Sie diese verwenden. Danach können Sie die flüssige Milch im warmen (nicht heissen) Wasserbad erwärmen. Schütteln Sie die Milch vor dem Verabreichen, damit sich die Fettbestandteile gut lösen.

Muttermilch sollte nie in der Mikrowelle erhitzt werden, sonst werden wertvolle Bestandteile zerstört. Zudem besteht die Gefahr, dass die Hitze ungleichmässig verteilt ist und das Kind sich verbrennt.

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