Godersi il tempo libero con il bebè

Freizeit wird rar

Eltern werden

Sind Sie manchmal überwältigt von all den Anfragen von Freunden und Familie, die Ihr Kleines unbedingt sehen möchten und wissen wollen, wie die Nächte sind? Oder werden Sie respektvoll in Ruhe gelassen, weil Ihr Umfeld Sie schonen will und niemand Ihr Familienglück stören möchte?

So oder so, Ihre Freizeit und der Rahmen und Inhalt der Treffen mit Ihren Freunden haben sich verändert. Sie kümmern sich rund um die Uhr um ein Baby und da fehlen Ihnen wahrscheinlich oft Zeit und Energie für anderes. Vor allem in den ersten Wochen kann die persönliche Freizeit stark eingeschränkt sein. Den Alltag zu planen, ist oftmals gerade zu Beginn einer Elternschaft kaum möglich, und es ist wichtig, sich nicht zu viel vorzunehmen.

Es gibt Eltern, die es sehr geniessen, sich in der ersten Zeit intensiv mit ihrem Nachwuchs auseinanderzusetzen. Solange Sie sich wohl und erfüllt fühlen, dürfen Sie sich ruhig von der Aussenwelt abkapseln und diese Zweisamkeit oder Zeit zu dritt reichlich auskosten. Vielleicht fehlt Ihnen aber auch der Ausgleich im Bereich Freizeit und Freundschaft schon bald. Freizeitorganisation und eine bewusste Freundschaftspflege sind hilfreich für einen gesunden Ausgleich im Alltag.

Auszeit einplanen

Legen Sie, wenn möglich, mit Ihrem Partner, Ihrer Partnerin fest, wer sich wann um das Kind kümmert und wer Freizeit hat, oder nehmen Sie Hilfe von aussen in Anspruch, besonders wenn Sie sich alleine um Ihr Kind kümmern. Bei der Planung lohnt es sich zu beachten, dass die Abendzeiten mit einem Säugling häufig besonders intensiv und anstrengend sein können.

Vielleicht haben Sie nach einem langen Tag gar keine Energie mehr, um auszugehen. Vielleicht freuen Sie sich aber gerade dann, eine Jogging-Runde zu drehen oder bei einem Freund, einer Freundin zu Hause die Ruhe zu geniessen.

Alte Freundschaften pflegen

Alte Freundschaften zu pflegen ist nicht immer einfach, wenn Eltern durch ihren Nachwuchs abgelenkt sind oder es – bedingt durch unterschiedliche Lebensphasen – nicht mehr genügend verbindende Themen gibt. Doch lassen Sie sich nicht entmutigen.

Sprechen Sie offen mit Ihrer Freundin oder Ihrem Freund, falls es Ihnen schwerfällt, den Kontakt regelmässig zu pflegen. Binden Sie ihn oder sie gelegentlich in Ihren Alltag mit ein. Auch wenn Sie es sich nicht vorstellen können: Vielleicht kommt Ihre Freundin oder Ihr Freund gerne auf einen Spaziergang mit. Sprechen Sie dann bewusst auch über andere Themen als die Schlafenszeiten des Babys und Anekdoten vom Wickeltisch.







Illustration Eltern tauschen sich untereinander aus.

Neue Freundschaften aufbauen

Das Elternsein ist auch eine Chance für neue, interessante Freundschaften. In kaum einer Lebensphase bietet sich die Möglichkeit, so viele Menschen kennenzulernen und so schnell in Kontakt zu treten wie mit einem Baby und Kleinkind. Vernetzen Sie sich. Das tut Ihnen und Ihrem Kind gut.

Vielleicht kennen Sie noch jemanden vom Geburtsvorbereitungskurs oder aus dem Spital? Viele Gemeinden bieten Krabbelgruppen und Elterntreffs an. Nutzen Sie Angebote für Eltern und Kinder – wie Babyschwimmen oder Pekip-Kurse – und besuchen Sie Freizeitanlagen und Spielplätze in Ihrem Quartier.

Manchmal finden Sie auch in Onlineforen Eltern, die Kontakt zu Gleichgesinnten suchen, allenfalls auch spezifisch zu Müttern und Vätern in ähnlichen Lebenssituationen (beispielsweise Alleinerziehende, Patchwork-Familien und so weiter). Fragen Sie bei Ihrer Mütter- und Väterberatung nach zusätzlichen Informationen.

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