Ein Jahr und zwei Monate
Wann ist es Zeit für die ersten Schuhe? Was tun, wenn das Kind schielt? Und was gilt es beim Velofahren mit Kind zu beachten?
Spätestens, wenn das Kind frei gehen kann, fragen sich Eltern, ob der Gang ins Schuhgeschäft fällig ist. Früher hat man den Kindern meist sehr früh Schuhe angezogen. Heute wissen wir, dass ein gesunder Fuss keine Stütze braucht. Kleine Kinder sollten so oft und so lange wie möglich barfuss (oder in rutschfesten Noppensocken) gehen können. Müssen die kleinen Füsse draussen gegen Kälte geschützt werden, ist es Zeit für die ersten Schuhe. Diese sollten so beschaffen sein:
Die Sohle soll möglichst flach und so biegsam sein, dass sie alle Bewegungen des Fusses mitmacht.
Das Oberleder soll weich und nur in der Fersenpartie verstärkt sein.
Vor der längsten Zehe sollte ein Spielraum von etwa zehn Millimetern bleiben, und der Schuh darf auf keinen Fall zu schmal sein.
Ausser einem Bett für Zehen und Ferse braucht es im Innern des Schuhs keine Stütze für das Fussgewölbe.
Eine weite Schuhöffnung ermöglicht das problemlose An- und Ausziehen.
Kinderfüsse wachsen schnell. Schuhe sind oft nach zwei, drei Monaten zu klein. Kinder merken das nicht und drücken deshalb kein Unbehagen aus. Daher ist es wichtig, immer wieder zu überprüfen, ob der Fuss noch in den Schuh passt, denn zu kleine Schuhe können den Fuss verformen. Verlassen Sie sich beim Kauf von neuen Schuhen nicht auf die Schuhnummer. Diese entspricht oft nicht der effektiven Fusslänge! Gehen Sie mit Ihrem Kind ins Schuhgeschäft, lassen Sie sich Zeit beim Anprobieren und nehmen Sie Beratung in Anspruch.
Kinderschuhe sind nicht billig. In der Kinderkleiderbörse können sie günstiger erstanden werden. Da hier die fachliche Beratung fehlt, müssen Sie besonders darauf achten, dass die Schuhe wirklich passen und Leder, Innenfutter und Sohle gut erhalten sind.
Jedes Schielen nach dem ersten Lebensjahr muss abgeklärt und wenn nötig behandelt werden. Im Zweifelsfalle gilt auch hier: Gehen Sie lieber einmal zu viel zur Ärztin, zum Arzt als einmal zu wenig.
Ob zur Erledigung von Einkäufen, als Verkehrsmittel oder für die Freizeit: Das Zweirad ist in vielen Familien beliebt und unentbehrlich. Im Fachhandel gibt es verschiedene Fahrradanhänger mit geschützten Sitzen sowie Velositze für den Gepäckträger. Lassen Sie sich über Vor- und Nachteile beraten. Hier haben wir die wichtigsten Hinweise zusammengetragen.
Ein Veloanhänger ist sicherer als ein Kindersitz. Auf der Website der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) finden Sie Empfehlungen für den Kauf eines Veloanhängers oder Velokindersitzes. Wenn Sie einen Velo-Kindersitz oder -anhänger erwerben, achten Sie darauf, dass das Kind bequem und einfach hinein- und herausgehoben werden kann. Am besten nehmen Sie es beim Kauf mit und testen verschiedene Modelle. Wichtig ist beim Kindersitz, dass das Kind sicher angegurtet ist und seine Beine/Füsse so fixiert sind, dass sie nicht in die Speichen geraten können. Bei offenen Sattelfedern besteht Quetschgefahr für Kinderhände; verwenden Sie deshalb einen ungefederten Sattel.
Bequemer und sicherer ist Velofahren für das Kind, wenn Sie Folgendes beachten:
Gerne helfen kleine Kinder beim Flicken und Putzen von Velos mit. Die Velopumpe ist ein Spielzeug von besonderer Attraktivität.