Un primogenito osserva il fratellino appena nato.

Eifersüchtig auf das Geschwister

Drei Jahre

Geschwister zu haben, hat Vor- und Nachteile, ebenso wie Einzelkind zu sein. Kündigt sich ein zweites Kind an, kann es sein, dass das erstgeborene eifersüchtig reagiert.

Sind Sie allein oder mit Geschwistern aufgewachsen? Erinnern Sie sich noch an damals? Viele Einzelkinder wünschen sich hin und wieder einen Bruder oder eine Schwester zum Spielen. Ein Kind mit Geschwistern hingegen stellt sich manchmal vor, wie toll es wäre, nicht immer teilen zu müssen, nicht ständig die Schwester oder den Bruder als Vorbild präsentiert zu bekommen, einmal allein Prinz oder Prinzessin im Hause zu sein! Ob Geschwister da sind oder nicht, beides hat Vor- und Nachteile.

Wenn Sie sich zu einem zweiten (oder dritten) Kind entschlossen haben, werden Sie sich früher oder später mit einem sehr menschlichen Gefühl Ihres Kindes auseinandersetzen müssen: der Eifersucht. Ein Begriff, der eher negativ besetzt ist, denn ein noch so kleiner eifersüchtiger Mensch kann sich und andern das Leben schwer machen. Bei der Ankunft eines Geschwisterchens lernen Eltern auch Seiten am «Grossen» kennen, die sie manchmal nur schwer akzeptieren können. Dahinter steckt meist die Angst vor Verlust: Angst davor, die Liebe der Eltern und die eigene Position zu verlieren. Das Wissen darum hilft, verständnisvoller damit umzugehen.

Geteilte Aufmerksamkeit

Ihr erstes Kind war eine Weile lang unbestrittener Mittelpunkt der Familie. Sie haben auf die meisten seiner Wünsche reagiert, haben jeden Fortschritt mit Freude und Anerkennung registriert, bewundert, kommentiert. Sie standen (fast) immer zu seiner Verfügung.







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Von einem Tag auf den andern muss Ihr Kind nun diese Aufmerksamkeit mit einem anderen kleinen Wesen teilen, das ihm noch vollkommen fremd ist. Es soll «vernünftig» sein, seine Bedürfnisse zurückstellen und Rücksicht nehmen. Die neue Situation kann das Erstgeborene innerlich verunsichern und mit bislang unbekannten Gefühlen konfrontieren: «Haben mich Mami und Papi immer noch genau gleich lieb?», «Wo bleibt mein Platz in der Familie?», «Warum bekommt das Baby so viel Aufmerksamkeit?». Und so wird es vorkommen, dass der grosse Bruder oder die grosse Schwester das weinende Geschwisterchen im Stubenwagen ab und zu ins Pfefferland wünscht – damit alles wieder so wie früher ist. Im Artikel «Eifersucht gehört zum Zusammenleben» erfahren Sie mehr über die Geschwisterbeziehung.

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