Zwei Jahre und drei Monate
Haben Sie Ihren Wohnort gewechselt? Veränderungen in der Wohn- oder Familiensituation bedeuten meist Veränderungen in den Kontakten nach aussen. Wir haben Tipps, wo Sie andere Eltern kennenlernen.
Das Schaffen eines vertrauten Netzes erfordert Zeit und Energie. Es fällt nicht allen leicht, von sich aus auf andere zuzugehen. Oder man ist beruflich eingespannt. Auch auf dem Spielplatz ist man nicht oft anzutreffen. Für einen Besuch eines Kurses oder die Teilnahme in einem Verein fehlt die nötige Zeit.
Falls Sie trotz knapper Zeitressourcen Leute mit Kindern treffen möchten, informieren Sie sich über die lokalen Angebote im Kleinkindbereich. Vielerorts gibt es Elterntreffs, Elternklubs, Elternvereine oder Familienzentren. Diese Trägerschaften bieten Ihnen die Möglichkeit, Männern und Frauen mit einer ähnlichen Alltagssituation zu begegnen und in Kursen, in Gesprächsgruppen oder bei Freizeitanlässen neue soziale Kontakte zu knüpfen.
In vielen Gemeinden finden Sie auch Elternbildungsangebote, die abends stattfinden und meist in der Lokalpresse ausgeschrieben werden. Solche Veranstaltungen eignen sich sehr gut, eigene Erziehungsansichten mit anderen Eltern auszutauschen. Dank gemeinsamer Diskussionen spüren Eltern, dass sie mit ihren Fragen rund um die Erziehung ihres Kindes nicht alleine sind.
Dass Kinder von den Erwachsenen lernen, liegt nahe. Aber auch umgekehrt findet ein ständiger Lernprozess statt! Kinder sind gute Lehrmeister: Wir können von ihnen die Freude am Leben, den Blick für die kleinen Wunder im Alltag wieder lernen. Lassen Sie sich von Ihrem Kind an die Hand nehmen. Gehen Sie nicht nur mit den Füssen, sondern auch mit dem Herzen mit, wenn es Ihnen seine Welt zeigt.
Diese Ausflüge ins Kinderland werden Ihren Blick für Wichtiges und Sinn für Wesentliches schärfen und Ihnen Kraft für die Bewältigung des Alltags geben. Auch das ist ein Stück Elternschule.