Bebè in acqua

Und übrigens … Herumtragen und Babyschwimmen

5. Monat

Tipps, damit das Baby nachts nicht friert. So lassen sich Rückenprobleme oder andere körperliche Beschwerden verringern, die durch das Herumtragen des Babys entstehen. Und das sollten Sie über Babyschwimmen wissen.

Nachtstrampler

Sobald Ihr Kind mobiler wird, taucht die Frage auf: Wie decken wir es in der Nacht zu, ohne dass es sich freistrampelt und friert? Wenn Sie Ihr Baby warm einpacken wollen, sind «Jumbo-Anzüge» (aus flauschig-warmem Stoff) bestens geeignet.

Wenn Sie einen Kinderschlafsack vorziehen, müssen Sie Folgendes beachten:

  • Beim Halsausschnitt des Schlafsackes muss genügend Bewegungsspielraum vorhanden sein.
  • Nehmen Sie keine Veränderungen an der Schliessvorrichtung im Halsbereich vor.
  • Der Schlafsack muss dem Alter und der Grösse des Kindes entsprechen.
  • Falls Sie den Schlafsack am Bett fixieren wollen, müssen Sie ihn auf beiden Seiten und am Fussende am Bett straff befestigen, damit sich die Bänder nicht lösen.
  • Wenn Sie den Kinderschlafsack nur als Wärmeschutz für Ihr Kind benutzen, müssen Sie ihn nicht am Bett fixieren. Entfernen Sie in diesem Fall die Bänder.
  • Gitterbetten brauchen eine weiche, gepolsterte Umrandung an der Innenseite, damit sich Ihr kleines Strampelkind nicht verletzen kann.

Gelenke nicht einseitig belasten

Das Herumtragen des Kindes oder schwerer Einkaufstaschen, das Stossen des Kinderwagens ist eine Dauerbelastung Ihres Körpers. Als Folge einseitiger Belastungen können Rückenprobleme, Gelenkschädigungen oder Sehnenscheidenentzündungen auftreten.

Damit Sie keine solchen Schmerzen bekommen, können Sie präventiv etwas dagegen unternehmen. Achten Sie darauf, dass Sie die Gelenke, die Bänder oder den Rücken nicht einseitig belasten, dies bedeutet, die Tragarten immer wieder zu wechseln. Ihre Mütter- und Väterberatung kann Sie dazu bestimmt beraten.

Auf den Körper hören

Denken Sie vor allem aber auch daran, auf Ihren Körper zu hören. Was tut ihm gut? Bewegung macht in der Regel beweglich und verschafft Körper und Seele Ausgleich. Wie wäre es mit einmal Schwimmen pro Woche, einer Yoga-Lektion oder einer täglichen Lauf- oder Velorunde durchs Quartier?

Wenn bereits Schmerzen vorhanden sind, konsultieren Sie Ihren Arzt, Ihre Ärztin, denn oft können langwierige Behandlungen notwendig werden, wenn Sie zu lange zuwarten.

Babyschwimmen

Ein Neugeborenes rudert unter Wasser spontan mit Armen und Beinen. Dabei hält es Augen und Mund offen, ohne sich zu verschlucken. Dies ist in den ersten Lebenswochen ein angeborener Reflex, der mit der Zeit verloren geht. Dennoch fühlen sich die meisten Babys im Wasser wohl, erinnert es doch an das Schwimmen im warmen Fruchtwasser.

Planschen in der hauseigenen Badewanne macht den meisten Babys grossen Spass. Noch mehr Vergnügen kann kleinen «Wasserratten» das Strampeln und Herumspritzen im grossen Becken bereiten.

Freude am Wasser

Die Freude an der schwerelosen Bewegung, der Spass am Entdecken des nassen Elementes steht daher auch im Zentrum von «Babyschwimmkursen» und nicht etwa das Erlernen von Schwimmen ohne Schwimmhilfe. Eltern und Babys sollen die gemeinsame Zeit im warmen Wasser (32 bis 36°C) geniessen und zusammen erleben, wie lustvoll und befreiend das Spielen in der riesigen Badewanne ist.

Wasser macht Spass und fasziniert Kinder immer wieder von Neuem. Zudem leistet es einen wertvollen Beitrag zur Entwicklungsförderung, denn es stimuliert die Bewegungs- und Sinnesfähigkeit.

Schwimmkurse werden bereits für Säuglinge ab dem vierten Monat angeboten. Erkundigen Sie sich in Ihrer Gemeinde oder bei Ihrer Mütter- und Väterberatung nach einem Angebot in Ihrer Nähe.

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