4. Monat
Haben Sie sich schon gefragt, ob Sie zusammen verreisen können? Sicher! Wegen der Ferien brauchen Sie sich nicht vom Kind zu trennen und auch nicht des Kindes wegen auf Ferien verzichten.
Gut geplant, können die Ferien für die ganze Familie Vergnügen und Erholung bieten. Das ist gar nicht so kompliziert. Wählen Sie einen kindergerechten Ort als Ferienunterkunft, vielleicht die Wohnung von Bekannten oder Verwandten. Das Angebot an kinderfreundlichen Feriendörfern, Ferienwohnungen oder Hotels ist erfreulicherweise recht gross. Vergessen Sie nicht, dass das Baby Zeit braucht, um sich an ein anderes Klima und an eine andere Umgebung zu gewöhnen. Wenn Sie eine Flugreise vorhaben, müssen Sie beim Start und bei der Landung dem Kind etwas zu trinken anbieten (Brust oder Schoppen), damit sich durch das Schlucken der Druck in seinen Ohren ausgleicht. Sorgen Sie auch dafür, dass das Kind frei durch die Nase atmen kann.
Das Pro Juventute Hotel Chesa Spuondas befindet sich an einzigartiger Aussichtslage zwischen St. Moritz und Champfèr, inmitten von Wiesen, Bächen und Wäldern. Die Oberengadiner Natur bietet Familien vielfältige Aktivitäten und Ausflugsmöglichkeiten in Kombination mit einer ausgesprochen familienfreundlichen Infrastruktur.
In den teils sehr geräumigen Zimmern finden problemlos Zusatzbetten für Kinder Platz. Es stehen ein Spielzimmer, ein grosser Naturspielplatz, Kinderstühle sowie Kühlschrank und Dampferhitzer zur Verfügung. Die Chesa Spuondas bietet Hotelservice mit dem Plus, dass Kinder am Tisch immer zuerst bedient werden. Zwischen Hauptgang und Dessert spielen die Grösseren dann im Spielzimmer, sodass die Erwachsenen Raum für ein ruhiges Essen und Gespräche finden.
Damit Mütter, Väter, Grosseltern auch Zeit für sich allein finden, bietet Chesa Spuondas ein Programm mit Sommeraktivitäten für Kinder ab drei Jahren an. Die «kinderlose» Zeitspanne gibt den Erwachsenen Gelegenheit, zum Beispiel in der hoteleigenen Sauna auszuspannen, in Ruhe in Büchern der Bibliothek zu schmökern, sich in der Natur sportlich zu betätigen oder Ausflüge zu unternehmen.
An einzelnen Tagen werden anstelle der Betreuung auch gemeinsame Ausflüge mit Kindern und/oder Eltern angeboten. Die Chesa Spuondas ist idealer Ausgangspunkt für Erholung und Genuss: Im Winter für Schlitteln, Skifahren, Langlauf, Schneeschuhwandern und so weiter; im Sommer für Wanderungen, Picknick oder Grillieren, Biketouren und so weiter.
Auch Familien, die knapp bei Kasse sind, sollen sich Ferien leisten können. Sie können auf Anfrage von Sozialtarifen, Fondszuschüssen oder Spezialangeboten profitieren.
Kinder sind im Auto immer zu sichern. Bis das Kind 150 cm gross ist, sollte ein Kinder-Rückhaltesystem verwendet werden. Fahrzeughandbücher und Kindersitz-Gebrauchsanleitungen informieren über das richtige Montieren des Sitzes und das korrekte Sichern des Kindes. Achten Sie darauf, dass die Babyschale rückwärts gerichtet montiert ist. Am besten ist es, den Kindersitz auf dem Rücksitz zu installieren. Falls die Babyschale auf dem Vordersitz ist, muss der Frontairbag deaktiviert werden. Der Gurt muss möglichst eng am Körper des Kindes anliegen, ziehen Sie daher Winterjacken aus. Umfassende Informationen zum sichereren Transport von Kindern im Auto finden Sie auf der Website der Schweizerischen Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu.
Ergänzungsnahrung ist noch nicht nötig. Die Muttermilch, aber auch die Babymilch enthält alle Vitamine, die Ihr Baby jetzt braucht. Mehr übers Essen erfahren Sie in einem späteren Brief, wenn dieses Thema aktueller wird.
Mit vier Monaten steht die nächste reguläre Kontrolle beim Kinderarzt, bei der Kinderärztin an. Die gesundheitliche Vorsorge ist im Säuglingsalter besonders wichtig. Mütter- und Väterberatungsstellen, Kinderärztinnen und Kinderärzte sind für die regelmässigen Kontrollen in den ersten Monaten nach der Geburt zuständig. Nutzen Sie deren Erfahrungen und Kenntnisse. Gehen Sie lieber einmal zu viel zur Kontrolle, als dass Sie etwas versäumen.
Als Eltern kennen Sie Ihr Kind am besten. Wenn Sie sich auf Ihre Beobachtungen verlassen, können Sie bei den Kontrollen berichten, was Ihnen aufgefallen ist. Stellen Sie alle Fragen, die Sie im Zusammenhang mit der Gesundheit Ihres Kindes und auch in Bezug auf kommende Entwicklungsschritte beschäftigen. Vielleicht notieren Sie alles Wichtige vorher auf einem Zettel.