Bebè che si gode un massaggio.

Nahrung für die Sinne

2. Monat

Ihr Kind lernt die Welt durch den direkten sinnlichen Kontakt kennen: Mit Ohren, Augen, Nase, Mund, Händen und Haut nimmt es alles in sich auf, was rundherum geschieht.

Viele Kinder haben ein grosses Saugbedürfnis; auch Kinder, die gestillt werden. Am «Nuggi» oder Finger lutschen beruhigt und ist angenehm. Dies soll Eltern jedoch nicht dazu bewegen, das Lutschen zusätzlich zu fördern. Es ist nicht nötig, dem Baby bei jedem Wimmern gleich den Schnuller in den Mund zu stecken. Geben Sie Ihrem Kind den «Nuggi» erst, wenn es sich wirklich nicht anders beruhigen lässt.

Neues und Vertrautes

Schon ein ganz kleines Kind spürt die Stimmungen in seiner Umgebung. Es merkt, ob ruhig oder gereizt gesprochen wird, oder es erschrickt, wenn plötzlich ein lauter Knall ertönt. Ähnlich ist es mit dem Sehen: Die verschiedenen Menschen und Dinge können zwar noch nicht eindeutig auseinandergehalten werden, und doch reagiert das Kind auf Neues anders als auf Vertrautes.

All die neuen Eindrücke und Reize, wie zum Beispiel Radio- und Fernsehgeräusche, Strassenlärm, eine laute Gästeschar oder das Stimmenwirrwarr in einem Einkaufszentrum, müssen verarbeitet werden.

Viele Alltagsreize, die für uns bereits zur Gewohnheit geworden sind, überfordern manche Babys. Ermöglichen Sie Ihrem Kind daher immer wieder Momente der Ruhe und Entspannung und versuchen Sie den goldenen Mittelweg zwischen Ihren Bedürfnissen und denjenigen des Babys zu finden.

Nähe geniessen

Ein Baby braucht Erwachsene, die sich ihm liebevoll zuwenden und es umsorgen. Vom ersten Tag an zeigt es Ihnen durch seine Mimik, seine «Sprache» und seine Körperhaltung, was es braucht. Sicher hat es Ihnen schon «beigebracht», Ihr Tempo dem seinen anzupassen: Eventuell sind Sie langsamer und sorgfältiger geworden in Ihren Bewegungen und sprechen ruhiger.

Über die Haut lernt ein Kind die Sprache der Gefühle und der Zärtlichkeit kennen. Viele Babys lieben es, gestreichelt und massiert zu werden, andere jedoch nicht. Achten Sie darauf, wie viel Nähe Ihr Kind braucht und welche Art von Berührungen es mag.

Ein feines Massieren des Bauches kann der Verdauung helfen, ein sanftes Streicheln der kleinen Füsse vermag zu beruhigen. Anregung zum Massieren kann auch der Besuch eines Baby-Massage-Kurses geben. Erkundigen Sie sich, ob es in Ihrer Umgebung ein solches Angebot gibt.

Spazieren und die Welt erfahren

Spaziergänge sind eine gute Gelegenheit, verschiedenartige Sinneseindrücke aufzunehmen. Im Freien kann Ihr Baby mit Licht, Schatten, Wärme, Kälte, Wind, Regen und mannigfaltigen Geräuschen Bekanntschaft machen. Alles ist neu und faszinierend!

Wie oft und wie lange Sie sich mit dem Kind im Freien aufhalten, hängt von Ihren Möglichkeiten und Bedürfnissen, vom Wetter und von den Temperaturen ab – und nicht zuletzt davon, ob es Ihnen und Ihrem Kind Spass macht.







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