Ein krabbelndes baby.

Selbstvertrauen und Selbstsicherheit

10. Monat

Für Ihr Dreivierteljähriges wird die Welt mit jedem Tag ein Stückchen grösser. Es vergeht wohl kaum ein Tag, an dem es nicht etwas Neues aufspürt. Alles möchte es entdecken und ausprobieren, die Welt ist spannend und das Unbekannte so verlockend!

Wie ergeht es Ihnen als Mutter, als Vater mit dieser grossen Neugier und den oftmals gewagten Unternehmungen Ihres Kindes? Zum Beispiel, wenn es zielstrebig auf eine Treppe zukrabbelt oder gar versucht, die Treppe rückwärts hinunterzurutschen? Beschleicht Sie dann ein mulmiges Gefühl und würden Sie Ihr Kind am liebsten aufhalten, um es vor möglichen Gefahren zu schützen?

Umgang mit möglichen Gefahren

Sicherheit hat Vorrang; das ist selbstverständlich, und bestimmt sind Sie mittlerweile schon ein wenig darin geübt, Gefahrenmomente vorauszusehen und jeweils rechtzeitig einzuschreiten. Greifen Sie als Eltern aber trotzdem nicht zu schnell ein und verzichten Sie auf allzu viele Hilfestellungen. So viel wie nötig, so wenig wie möglich, lautet auch hier die Devise.







Illustration Das Kind krabbelt ausser Sicht und die Mutter rennt nach.

Wichtig für Ihr Kind ist, dass es Vertrauen in die Welt und in sich selbst gewinnt. Sicherheit und Vertrauen kann es aber nur erwerben, wenn es Gelegenheit hat, täglich etwas mehr Verantwortung für sich zu übernehmen, täglich Neues alleine zu bewältigen – natürlich immer abgestimmt auf sein Alter, seine wachsenden Möglichkeiten und seine Bedürfnisse. Hier gilt es, durch sorgfältiges Beobachten den Mittelweg zwischen Unterforderung und Überforderung zu finden.

Reload content for this field